Geographisches Institut

Informationen zur Bachelorarbeit

Studiengang B.Sc. Angewandte Geographie

Die Bachelorarbeit kann begonnen werden, wenn die oder der Studierende mindestens 120 Kreditpunkte (CP) im bisherigen Studienverlauf erworben hat. Hierbei zählen alle CP aus den anrechenbaren Veranstaltungen aus dem Hauptfach Geographie, dem Nebenfach, dem Wahlpflichtmodul, dem Berufspraktikum und dem Ergänzungsbereich. Bitte holen Sie beim ZPA das entsprechende Formblatt. In diesem Zuge wird auf dem Formblatt vom ZPA attestiert, dass Sie die Voraussetzung für die Vergabe der Bachelorarbeit erfüllen. Legen Sie hierfür dem ZPA Nachweise über bereits erworbene CP vor, falls diese im digitalen System noch nicht vermerkt sind und für die Erreichung der Mindestsumme von 120 CP benötigt werden.

Anschließend vereinbart der oder die Studierende mit dem Gutachter oder der Gutachterin der Arbeit das Thema der Bachelorarbeit. Hierzu ist in der Regel der Besuch der Sprechstunde der oder des Gutachters notwendig. Das Thema kann aus dem unten gelisteten Angebot möglicher Bachelorarbeiten gewählt werden, sich aus einem Beratungsgespräch mit dem Betreuer oder der Betreuerin und/oder aus der Eigeninitiative der oder des Studierenden ergeben.

Das im oberen Bereich fertig ausgefüllte und von der oder dem Studierenden und der Gutachterin oder dem Gutachter unterzeichnete Formblatt ist anschließend umgehend wieder dem ZPA vorzulegen, wo die restlichen Eintragungen in die Tabelle im Mittelteil erfolgen. Das Formblatt verbleibt im ZPA für den Zeitraum der Bearbeitung. Der/die Studierende erhält eine Kopie ausgehändigt.

Die Bearbeitungszeit beginnt mit dem Tag, an dem der Gutachter oder die Gutachterin die Vergabe des Themas auf dem Formblatt aktenkundig macht.

Die Bachelorarbeit wird in der Regel in deutscher Sprache abgefasst. Die Kandidatin bzw. der Kandidat kann beantragen, die Arbeit in einer anderen als der deutschen Sprache abfassen zu dürfen. Die Entscheidung darüber wird durch die bzw. den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses getroffen.

Der Umfang der schriftlichen Ausarbeitung (Bachelorarbeit) soll ohne Anlage 40 Seiten oder 80.000 Anschläge nicht überschreiten. Die Bachelorarbeit muss in der Bearbeitungszeit von 10 Wochen (alte PO5) bzw. 12 Wochen (PO-Version 13) erstellt werden. Der thematische bzw. methodische Umfang der Bachelorarbeiten muss diesen Beschränkungen Rechnung tragen.

Die Arbeit muss ein Titelblatt (wichtig: das RWTH-Logo darf ausschließlich auf BSc.- oder MSc.-Abschlussarbeiten verwendet werden!!), eine Inhaltsübersicht und ein Quellen- und Literaturverzeichnis enthalten. Die Stellen der Arbeit, die anderen Werken dem Wortlaut oder dem Sinn nach entnommen sind, müssen unter Angabe der Quellen der Entlehnung kenntlich gemacht werden. Die Kandidatin bzw. der Kandidat fügt der Arbeit eine Versicherung an Eides statt hinzu, dass sie bzw. er die Arbeit selbstständig verfasst und keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt sowie Zitate kenntlich gemacht hat; die Versicherung ist auch für Tabellen, Skizzen, Zeichnungen, bildliche Darstellungen usw. abzugeben.

Weitere Details, die bei der Abfassung der Bachelorarbeit beachtet werden müssen, entnehmen Sie bitte der aktuell gültigen Prüfungsordnung. Bitte beachten Sie auch die Hinweise auf dieser Seite.

Die Bachelorarbeit ist fristgerecht in zweifacher Ausfertigung (maschinenschriftlich, gebunden und paginiert) im Zentralen Prüfungsamt vorzulegen. Das ZPA bestätigt die Abgabe der Arbeit. Die Bachelorarbeit und das Formblatt gehen anschließend an den/die Gutachter. Nach dem Eintragen der Bewertung leitet die/der Gutachter/in das Formular zusammen mit dem schriftlichen Gutachten an das ZPA. Die Bachelorarbeit verbleibt zumindest für die Zeit der Archivierungsfrist von 5 Jahren bei der Gutachterin bzw. bei dem Gutachter.

 

Studienfach Geographie des BA der Philosophischen Fakultät

Studierende können sich ab dem 5. Semester (auf Antrag auch bereits nach Ende der Vorlesungszeit des 4. Semesters) zur Bachelorarbeit anmelden, vorausgesetzt sie haben bis zu diesem Zeitpunkt 100 Kreditpunkte erworben.

Die Kandidaten besprechen ein Thema mit dem/der Betreuer/in (d. h. mit der Gutachterin/dem Gutachter) der Arbeit. Beim ZPA gibt es ein Formblatt für die Anmeldung der Bachelorarbeit inklusive Betreuungszusage. Besorgen Sie sich bitte dieses Formblatt beim ZPA vorab. Die Bearbeitungszeit von 10 Wochen beginnt mit der Abgabe des von der Gutachterin oder von dem Gutachter unterzeichneten Formulars beim ZPA.

Bachelorarbeiten sollen maximal 75.000 Zeichen bzw. 30 Textseiten umfassen und in einer Bearbeitungszeit von 10 Wochen erstellt werden. Der thematische bzw. methodische Umfang der Bachelorarbeiten muss diesen Beschränkungen Rechnung tragen.

Eine Verlängerung der Bearbeitungsfrist kann nur bei Vorlage eines ärztlichen Attestes erfolgen. Details entnehmen Sie bitte §21 der Prüfungsordnung.

Sollten Studierende beabsichtigen, ihr Studium mit dem Masterstudiengang fortzusetzen, ist Folgendes zu berücksichtigen:

Die Einschreibefrist für den Masterstudiengang endet normalerweise am 01.09. eines Jahres, wird aber meistens verlängert bis zum 01. 10. Bis zu diesem Zeitpunkt sollte die Bachelorarbeit nicht nur geschrieben, sondern auch korrigiert und beurteilt sein, denn bis dahin muss die Abschlussnote feststehen um zu gewährleisten, dass die Voraussetzungen für die Zulassung zum Masterstudium erfüllt werden.

Konkret bedeutet das, dass die zur Verfügung stehende Zeit nicht ausreicht, wenn Studierende sich entscheiden, die Arbeit im bzw. nach dem 6. Semester zu schreiben, vielmehr müssen sie mit ihrer Bachelorarbeit bereits während der Vorlesungszeit des 6. Semesters beginnen, da die nach dem Vorlesungsende (Mitte Juli ) bis zum 01. 10. zur Verfügung stehende Zeitspanne nicht ausreicht, wenn Studierende und Gutachter/innen die ihnen zustehenden Zeiträume voll ausschöpfen (Studierende: max. 10 Wochen Bearbeitungszeit; Gutachter/innen: max. 8 Wochen für Korrektur und Beurteilung). Das würde bedeuten, dass die Note der Bachelorarbeit erst feststehen würde, wenn das Masterstudium bereits begonnen hat (= nach Mitte November). Studierende sollten ihre persönliche Studienplanung entsprechend der Terminlage vornehmen, damit sie ihre Bachelorarbeit sinnvoll in ihr Studium integrieren können.

Weitere Details entnehmen Sie bitte §17 und §21 der aktuell gültigen Prüfungsordnung.

 

Themenkatalog

Die Vorschläge sind als Orientierung zu sehen, wobei die konkrete Themenformulierung ggf. in Absprache mit den betreffenden InteressentInnen noch davon abweichen kann.

 

Prof. Dr. Martina Fromhold-Eisebith (Wirtschaftsgeographie)

  • Immigration als Faktor wirtschaftsräumlicher Entwicklung und unternehmerischer Impulse: Das Beispiel der Türken in Deutschland
  • Deindustrialisierung in Europa? Identifikation und Charakterisierung wirtschaftsräumlicher Problemregionen in ausgewählten Teilen der EU
  • Die Entwicklung des Binnen- und Außenhandels der Europäischen Union vor dem Hintergrund der Osterweiterung
  • Internationale Produktionsverflechtungen der Automobilindustrie im Wandel: Standortdynamik und Arbeitsteiligkeit in Europa
  • Einflüsse des wachsenden Überseehandels auf die Entwicklung der Nordseehäfen, untersucht anhand ausgewählter Beispiele
  • Neue Branchen, neue Wachstumsräume? Struktur- und Entwicklungsmerkmale von Biotechnologie-Standorten in den USA
  • Wachstumsdreiecke als Ansatz der grenzübergreifenden Wirtschaftsförderung: Beispiele aus Asien
  • Afrika als Rohstofflieferant der Welt: Eine raumbezogene Analyse zu Abbauregionen, Akteuren und Absatzmärkten
  • Technologieorientierte Regionalentwicklung in Frankreich: Vergleich der Regionen Ile-de-France und Sophia Antipolis
  • Internationale Produktionsverflechtungen der Textil- und Bekleidungsindustrie im Wandel: Welche zukünftigen raumbezogenen Entwicklungen sind erwartbar?
  • Die Niederlande als ‚High-Tech'-Standort: Eine branchen- und regionsbezogene Analyse
  • Untersuchungen zur raum-zeitlichen Diffusion ausgewählter neuer Produktionstechnologien
  • Wirkungsbewertung von Ansätzen der regionalen Wirtschaftsförderung (z.B. Clusterpolitik bzw. -initiativen)
  • Raumwirtschaftliche Wirkungen des Einsatzes neuer Informationstechnologien; untersucht hinsichtlich ausgewählter Technologiefelder und Wirtschaftsaktivitäten
  • Marktpotenzial-Analysen zu ausgewählten Produktgruppen und Raumausschnitten

 

Prof. Dr. Frank Lehmkuhl (Physische Geographie und Geoökologie)

Generell bestehen zwei Möglichkeiten zur Themenwahl: Sie können sehr gerne eigene Vorschläge für ein Bachelor- respektive Masterarbeitsthema machen und diese mit Prof. Lehmkuhl abstimmen. Sie können aber auch ein vorgeschlagenes Thema bearbeiten.

Die aktuellen Themenvorschläge finden Sie hier.

 

Prof. Dr. Carmella Pfaffenbach (Kulturgeographie)

Allgemein: Themen können entweder durch intensives Literatur-Studium und/oder kleinere eigene empirische Erhebungen bearbeitet werden. Eigene Ideen, die in ähnliche Richtungen gehen, sind ebenfalls herzlich willkommen.

Themenvorschläge mit stadtgeographischem Bezug

  • Business-Eliten und Working Poor: die zwei Seiten des Dienstleistungssektors in den Metropolen der Welt
  • Programm "Soziale Stadt": Handlungsfelder und Modellvorhaben in benachteiligten Stadtteilen
  • Die „kreative Klasse“ als Motor städtischer Entwicklung
  • Gentrifizierung: neuer Glanz in alten Vierteln west- und ostdeutscher Städte

Themenvorschläge mit bevölkerungsgeographischem Bezug

  • Netzwerke und Weak ties: bessere Erklärungsansätze für Migration?
  • Remigration und Regionalentwicklung: Mythos und Realität
  • Brain Drain und Brain Gain: die Migration Hochqualifizierter in verschiedenen räumlichen Kontexten
  • Demographischer Wandel und Wohnungsmarkt: neue Konzepte für eine alternde und schrumpfende Gesellschaft

Themenvorschläge mit stärker regionalem oder empirischem Bezug

  • Moscheeneubauten in Deutschland – die Debatte um ihre Errichtung
  • Zum Einzugsbereich und zur Besucherstruktur von Großveranstaltungen: der CHIO Aachen
  • Zum Einzugsbereich und zur Besucherstruktur von Großveranstaltungen: Kulturhauptstadt Ruhr 2010
  • Hochqualifizierte ausländische Mitarbeiter der RWTH in der städtischen Gesellschaft Aachens

 

Prof. Dr. Cordula Neiberger (Wirtschaftsgeographie der DL)

In unserem Lehr- und Forschungsgebiet können Abschlussarbeiten in allen Bereichen der Wirtschaftsgeographie geschrieben werden. Besonders spezialisiert haben wir uns auf die Themenfelder  Dienstleistungsgeographie, Verkehrsgeographie und Geographische Handelsforschung sowie GIS. Im Folgenden finden Sie einige Themenvorschläge aus diesen Schwerpunktbereichen. Gerne können Sie aber auch eigene Ideen einbringen.

 Dienstleistungsgeographie

  •  Demographischer Wandel und Regionalentwicklung: Gesundheitscluster
  •  Neue Geschäftsfelder im Internet: Onlinespiele.

  Verkehrsgeographie

  • Der Einfluss mobiler Medien auf das Verkehrsverhalten.
  • Demographischer Wandel und ÖPNV: neue Konzepte für eine alternde Gesellschaft?
  • Der Einfluss mobiler Medien auf die Verkehrsbranche: das Beispiel Taxi
  • Neue Konkurrenz für die Bahn: Fernbusse.

 Geographische Handelsforschung

  • E-commerce in Europa. Umfang und Bedeutung in ausgewählten europäischen Ländern.
  • Standorte von e-commerce-Anbietern in Deutschland. An ausgewählten Branchenbeispielen.
  • Brand or cheap: neue Entwicklungen in Bio-Wertschöpfungsketten.
  • Passantenzählung digital. Möglichkeiten einer automatisierten Personenzählung.

 

Prof. Dr. Wolfgang Römer (Physische Geographie und Klimatologie)

Für die Bearbeitung von Bachelor- oder Masterarbeiten wenden Sie sich bitte an die Themen mitbetreuenden Mitarbeiter des Lehr- und Forschungsgebietes Physische Geographie und Klimatologie und/oder Prof. Dr. Wolfgang Römer.

Die aktuelle Liste der Themen zu Bachelor- und Masterarbeiten der Arbeitsgruppe Physische Geographie und Klimatologie  finden sie hier.